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Bedingungsloses Grundeinkommen

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliche politische Fragen" wurde erstellt von Johann Wilhelm, 21. Januar 2013.

  1. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    :ironie: Um Sondergenehmigung für ZOFF TOPIC darf gebeten werden:

    Kann Bedingungslosigkeit in Grundeinkommensfragen in STILLER Erkenntnis mit Besinnungslosigkeit über den 'Posprung' erklärbar werden?
    Ein (verzweifelter) 'Posprung', so würde ein freier Wissenschaftler der archaischen Arschälogie vermutlich mit seinem abgerundeten Wissenstand vernünftig erkant haben, muss nicht unbedingt > gleich noch einem weiteren Weltkrieg< zur Folge haben, das ist viel zu weit hergeholt, wenigstens solang der Po der Welt noch immer eine Bedienfunktion für ganz friedliche Menschen erkennen lässt.

    Und da bist'e TAFF: "Die 26-jährige Schwedin Natasha Crown hat sich ein Ziel gesetzt:
    Sie will den größten Hintern auf der ganzen Welt haben. Dafür isst sie schon Mal sechs Kilo Nutella in einem Monat."
    (Zitat Ende - Nicht genug-Krieg-Anfang)
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2019
  2. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

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    Das BGE zB mit Transaktionssteuer zu "finanzieren" wäre nicht im Geiste des BGE, obwohl diese aus anderen Gründen vielleicht eine Lösung wäre.

    Das BGE soll einfach all dem gegenüber gestellt werden, was das Funktionieren des Staates kostet. Wenn zB Renten bis zur Durchschnittsrente oder etwas darüber einfach jedem ab einem bestimmten Alter bezahlt werden, dann brauchen wir keine Rentenverwaltung mit Beitragseinhebung, Kontrolle, Rentenzumessung etc.
    Theoretisch könnte das alles einfach verteilt werden. Natürlich würde es 10, 15 Jahre dauern bis die Zahlungsströme umgelenkt wären.

    So könnte man auch mit so manchen anderen staatlich gelenkten Zahlungsströmen verfahren. Natürlich gäbe es da auch keine Gewerkschaften mehr, weil ja jeder im Staat so gut wie Gewerkschafter wäre und die für Lohn arbeitenden Menschen wären in einer stärkeren Verhandlungsposition.

    Die Lust an der Arbeit wäre das Grundkriterium.
     
  3. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

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    Ja, hallo!
    Wir sind schon längst in dieser Welt, in der alle Arbeit von weit weg vom Ort gesteuert werden kann und maschinell zu 100% erledigt wird.
    Süditalien ist deshalb wirtschaftlich so rückständig, weil alle Arbeit in so einer Art Sklavenarbeit getan wird, weil man sich Maschinen und Intelligenz nicht leisten möchte.
    Anderswo wird schon längst im Gesamtsystem wirtschaftlicher, Resoourcen-schonender und konsumfreundlicher erzeugt.

    Das Parádigma meiner Studienzeit war, dass dort erzeugt werden soll, wo man es kann und nicht dort, wo es billiger ist. Wenn man billige Löhne ins eigene Land holt, bleibt man eine Billigwirtschaft.
     
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  4. Eule58

    Eule58 Moderator Mitarbeiter

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    Ort:
    Noch größerer Quatsch. Denn sobald die Evolution beendet ist, endet auch alles Leben, wenn sich z.B. durch Klimawandel die Lebensbedingungen ändern. Evolution ist nichts anders als die Fähigkeit sich anzupassen. Und wer's nicht schafft, stirbt aus. Egal ob Mensch, Tier oder Pflanze....
     
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  5. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    Der Mensch braucht sich nciht mehr anzupassen... In der biologischen Evolution des Menschen fällte der Selektionsdruck weg... Und das ist auch gut und richtig so... Andernfalls bräuchten wir einen neuen Sozialdarwinismus... Dann würde die biologische Evolution auch für den Menschen weitergehen...
     
  6. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

    Registriert seit:
    9. Januar 2014
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    Ort:
    Münster
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    Über eines müssen wir uns klar sein (oder werden): Ein BGE geht ausschließlich umlagefinanziert... Ein maschinensteuerfinanziertes BGE würde ganz langfristig funktionieren... Alles andere wäre einfach antiökonomistisch gedacht, und führht undweiglerlich zuerst in eine Schieflage und dannzum Zusammenbruch...
     
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  7. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Ja, damit kennen Sie sich aus. Deshalb verzeihe ich Ihnen auch Ihre Äußerungen >> ausschließlich umlagefinanziert <<

    Alles Andere wäre einfach >> antiökonomystisch<< gedacht 'müsst isch' jetzt anmerken? :rolleyes:

    "Wenn die Menschen nicht manchmal Dummheiten machen würden, geschähe überhaupt nichts Gescheites." (von Luwig Wittgenstein)
     
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  8. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

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    Mitteleuropa
    Ja, das BGE kann nur in Zeiträumen von 15 Jahren (Einführung) und in genau definierten Wirtschaftsräumen sowie Bevölkerungsgruppen gedacht werden und dann muss tatsächlich und ehrlich alle für "weggefallene Aufwände" ersparte Gelder in dieses BGE einfließen. Letzteres allerdings wird eher nicht möglich sein, da unsere Gesellschaft auf "Klassen-bildung und -Ausbeutung" ausgerichtet ist.
     
  9. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
    Beiträge:
    14.557
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Es ist einfach schrecklich, bei vollem Bewusstsein diese Gesellschaftsbeiträge, die auf >> "Klassen-bildung und -Ausbeutung" << ausgerichtet sind, sich auch noch "in der Möglichkeitsform" zumuten zu sollen!

    Wie jeder wissen darf, plädiere ich weltweit für ein Bedingungsfreies Grundeinkommen, welches zuerst SOFORT für Milliardäre und Millionäre eingeführt werden kann, zumal es (meines Erachtens) weltweit keinen Staat gibt, der eine gesetzliche Begrenzung zum Höchsteinkommen vorsieht...

    Mein ganzes Mitgefühl gilt in der letzten Woche zum Beispiel Jeff Bezos, der an zwei Tagen über 2 Mrd.Dollar an Vermögen verloren haben soll!

    Da muss doch auch der kleine Mann ein Einsehen dafür haben, wenn ich mich zuallererst weltweit für ein bedingungsfreies Grundeinkommen gerade für jede Leute einsetze, die eine milliardenschwere Verantwortung für große Geldvolumina tragen!

    Bernies Sage (Bernhard Layer)

    Mein diesbezügliches Motto: "Wer das große Geld nicht ehrt, der ist auch des kleinen Geldes nicht wert".
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. August 2019
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